Technische Fallstudie - Büromaterial Toleranzausgleich in der Kappenverschraubung (Schließhemmung) eines Schreibgerätes

Kundenherausforderung

Die Kappe wird auf die behälterseitige Gewindehülse geschraubt um das Schreibgerät zuschließen. Die Gewindesteigung beträgt 0,6mm. Die Verschraubung der Kappe benötigt insgesamt ca. 1,5 Umdrehungen = 0,9mm Hub. Auf der letzten ca. ¾ Umdrehung = 0,45mm Hub läuft die 50°-Schräge des Kappenringes gegen die 50°-Schräge des Anschlagringes und drückt die Federscheibe zusammen. Ohne aufgeschraubte Kappe beträgt die Länge des Einbauraumes für die Feder 1,25 +/- 0,09 mm. Mit vollständig aufgeschraubter Kappe (Kappenring schlägt auf Stirnfl äche des Behälterringes an) wird die Federscheibe um die o.a. ca. 0,45mm auf ca. 0,8mm Höhe zusammengedrückt. Die bis dahin verwendete gestanzte Federscheibe erwirkte nicht die geforderte Schließhemmung und löste durch eine unpräzise Vorspannkraft ein Klappern in der Kappe aus.

TFC Lösung

Anstatt eine einlagige Feder des Types YSSB auszulegen, haben wir uns dazu entschieden eine mehrlagige Crest-To-Crest (CTC) Flachdrahtwellenfeder auszulegen. Aufgrund des Flachdrahtes ist
es uns möglich eine mehrlagige Feder in einem geringen Bauraum zu designen. Eine herkömmliche Spiralfeder kann hier nicht eingesetzt werden ohne den Bauraum - und somit das Schreibgerät – zu vergrößern.

Mehrwert des Kunden

Die CTC ermöglicht eine präzise Vorspannung von max. 6N und bietet gleichzeitig eine weiche Federkonstante um die geforderte Schließhemmung zu gewährleisten. Desweiteren wird dadurch auch das Klappern in der Kappe eliminiert.