Brexit-Erklärung

Brexit Statement – März 2019

Morgan Burgoyne TFC CEO – „TFC‘s Ziel ist es, Stabilität und Vertrauen in einer unsicheren Zeit zu schaffen“

TFC arbeitet bereits seit Monaten aktiv an einer eigenen Brexit-Strategie. Dazu gehörte die Einrichtung eines funktionsübergreifenden Teams mit der Aufgabe, robuste Strategien zu entwickeln, um die vielen möglichen Ausstiegsszenarien abzudecken. Die Sammlung und Verbreitung verfügbarer Daten / Informationen stand im Vordergrund dieses Prozesses, um Risikobereiche für TFC und den TFC Kundenstamm sowohl kurz- als auch langfristig zu identifizieren.

Es besteht weiterhin ein erhöhtes Risiko, dass sich das Vereinigte Königreich nicht auf eine einvernehmliche Position einigen wird, die von allen Parteien getragen wird. Das Vereinigte Königreich steht vor der sehr realen Aussicht, die EU am 29. März 2019 ohne einen ‚Deal‘ und eine stabilisierende Übergangszeit zu verlassen. Dies könnte weitreichende Auswirkungen haben, Wechselkurse, mögliche Tarifänderungen usw., welche zu einem gewissen Grad außerhalb der Kontrolle von TFC liegen. Wie auch andere engagierte Unternehmen innerhalb der Lieferketten hat TFC die Schlüsselbereiche zur Gewährleistung der Lieferkontinuität angesichts der zu erwartenden grenzüberschreitenden Zollverzögerungen identifiziert.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von HMRC, Jim Harra, bestätigte kürzlich: „Der Termin für die Einführung eines optimalen Zollsystems für Großbritannien im Falle eines No Deals wurde vor Monaten überschritten.“ Ein hoher Beamter des HMRC bestätigte, dass sich die Zollerklärungen um das Fünffache auf etwa 50 bis 250 Millionen Stück pro Jahr erhöhen würden.

Um dieses Risiko zu mindern, hat TFC an allen Standorten einen Notfalllagerungsprozess eingeleitet, um die Versorgungssicherheit ab dem 29. März und darüber hinaus sicherzustellen. Eine umfassende Überprüfung der TFC grenzüberschreitenden Einkäufe und Versorgung wurde abgeschlossen.
TFC hat laufende Bestellungen und bevorstehende Aufträge sowie Quellen für die Kernprodukte ermittelt, die als gefährdet gelten. TFC arbeitet aktiv mit Schlüsselkunden zusammen, um sicherzustellen, dass ausreichend Vorräte, auch „Specials“ vorhanden sind – es wurden Matrialstandorte verlagert, Sicherheitsbestände eingeführt und Materialbeschaffungen dezentralisiert und an andere „Inner“-EU Logistikstandorte verlagert (+ 85% Erhöhung der Materialbestände bei den vorgeschlagenen und gedeckten Lager- und Abnahmezusagen).

C-Teile machen möglicherweise nur einen geringen Teil des Endproduktwerts aus, aber wenn diese C-Teile nicht verfügbar sind, kann das zu sehr viel teureren Bandstillständen oder gar Produktionsausfällen führen.

TFC fühlt sich allen Kunden gleichermaßen verpflichtet. Das TFC Netzwerk von 9 europäischen Niederlassungen und Logistikstandorten (6 UK, 2 Deutschland, 1 Tschechische Republik) verfügt über gute Speicherkapazitäts- und vorausschauende Supply Chain-Lösungen, um die Kunden weiterhin stabil und proaktiv zu beliefern und mögliche Eventualitäten abzudecken.

Nur durch enge Zusammenarbeit können wir in unsicheren Zeiten für Stabilität sorgen.

Für Fragen und Informationen stehen die TFC Teams an allen Standorten zur Verfügung.